Gruppenhaltung

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Unsere Schützlinge werden so gehalten, dass sie möglichst nicht unter ihrem Aufenthalt im Tierschutzheim leiden. Sie sollen sich bei uns richtig wohlfühlen. Deshalb bekommen sie gutes, hochwertiges Futter, werden von unserer Vertragstierärztin liebevoll und umfassend betreut und wohnen in sauberen, gemütlichen Unterkünften. 

Die Katzen haben jede Menge Spielzeug zur Verfügung. Außerdem können sie sich in ein Körbchen kuscheln oder im Außengehege die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Die Meerschweinchen, Chinchillas, Mäuse, Ratten, Degus etc. haben große, abwechslungsreich eingerichtete Gehege, die Kaninchen sogar im Freien.

Die Hunde können sich auf den Spielwiesen austoben. Außerdem dürfen sie mindestens einmal am Tag an der Leine das Tierschutzheimgelände verlassen, um draußen herumzuschnüffeln. 

Das alles ist bei uns aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und durch die Hilfe unserer Mitarbeiterinnen möglich. Allerdings ist ein Problem in allen Tierheimen das gleiche: Die einzelnen Tiere können unmöglich so viel Zuwendung bekommen, wie sie verdient hätten. Aus dem einfachen Grund, dass immer sehr viel mehr Tiere als Menschen im Tierheim sind und jeder Mensch nur zwei Hände zum streicheln hat...

Um dieses Problem zu lösen, leben bei uns alle Tiere, die nicht gerade überaus aggressiv gegen andere Tiere sind, in Gruppen zusammen. In einer Gruppe findet das einzelne Tier immer einen Partner zum Spielen, zum Streiten, zum Quatsch machen, zum Ärgern, zum Kuscheln... Soziale Kontakte sind für alle Tiere lebenswichtig. Wenn ein Tier durch schlechte Erfahrungen nicht mehr mit anderen Tieren zurechtkommt, muss der Mensch das Grundbedürfnis nach sozialem Kontakt befriedigen. Aber glücklicherweise freuen sich die meisten Vierbeiner über Kontakt zu anderen tierischen Gesellen. Der muss nicht immer nur auf Artgenossen beschränkt sein. In unserem Kleintierhaus leben auch Meerschweinchen und Kaninchen zusammen, das Tierschutzbüro teilen sich Hunde und Katzen. Wir hatten auch schon Miezen, die keine anderen Samtpfoten ausstehen konnten, die aber mit einem Kaninchen, das keine anderen Mümmelmänner mochte, eine glückliche WG gegründet haben. Wichtig ist einfach, dass die Tiere nicht alleine "versauern".

Der Kontakt zu anderen Tieren und zu Menschen regt unsere Schützlinge immer wieder dazu an, sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Und das ist die erste Medizin gegen die Einsamkeit - eine Krankheit, an der leider noch immer viele Haustiere leiden müssen, weil sie in leeren Wohnungen, Käfigen oder Zwingern warten müssen, bis ihre Menschen Zeit für sie haben. Das bleibt ihnen im Tierschutzheim erspart!

 

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