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Happy Endings - Neues Zuhause gefunden!

Ende gut - alles gut, oder: "Glücklich vermittelt!",

Tierheimgeschichten mit Happy End

Manche Geschichten fangen schrecklich an, wenn ein Hund, eine Katze oder ein Kleintier zu uns ins Tierschutzheim kommt und es auf den ersten Blick oft keine gute Aussichten gibt. Dabei ist es für jedes Tier, das nicht mehr erwünscht oder gar ausgesetzt wird, schon ein Glücksfall, wenn es bei uns im TSH landet und sein Schicksal damit eine positive Wende erfährt.

Nach und nach erzählen die Tiere durch ihr Verhalten ihre Geschichte. Wir können die körperlichen Erkrankungen behandeln und sehen die seelischen Verletzungen. Zum Glück gibt es immer wieder Menschen, die sich auch vom kompliziertesten Tier und seiner gruseligen Geschichte nicht davon abhalten lassen und genau so ein Tier zu sich nehmen wollen.

Von solchen Glücksfällen, aber auch von ganz problemlosen Vermittlungen, wollen wir hier berichten. Wir bedanken uns bei allen neuen Besitzern für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial und die ganz persönlichen Geschichten.

Hey Leute,

sorry, hab lang nix von mir hören lassen. Da ich nun aber schon 3 Jahre bei meinem neuen Frauchen bin, dacht ich mir, es wird Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben (bin zwar schon bei den Vermittlungsgeschichten drauf, aber der Bericht ist fast 2 Jahre alt). Wie ich Euch schon berichtet habe, darf ich mittlerweile auch raus. Ich bin ein echter Charmeur und so hab ich im ganzen Viertel überall meine Anlaufstellen, überall ne warme Couch und noch mehr Streicheleinheiten. Aber am liebsten bin ich zu Hause. In meinem Alter braucht man auch nicht mehr sooo viel Auslauf. Werde schließlich bald 17, da läßt man es etwas ruhiger angehen ;-) Täglich n kurzer Streifzug durchs Revier (muss ja den jungen Dingern in der Nachbarschaft zeigen wer hier der Herr ist) und dann wieder ab nach Hause. Körperlich bin ich noch topfit, werde überall auf 5 geschätzt... tja was soll ich sagen, hab mich wohl gut gehalten. Okay okay, das ein oder andere weiße Härchen ist schon dazu gekommen, aber hey, machen graue Schläfen nicht attraktiv?

Ich hoffe sehr, dass meine Nachfolger in Konstanz auch bald eine warme Couch und "ihre" Menschen finden. Vor allem die älteren (sind ja mittlerweile einige bei Euch eingezogen). Mein Frauchen hat sich vor meinen fast 14 Lenzen nicht gescheut und ist überglücklich mit mir. Jeden Abend sagt sie mir, wie froh sie ist, dass sie mich hat, und dass ich liebend gerne noch mind. 10 Jahre bei ihr bleiben darf! Also ihr "Interessenten", nehmt auch mal die etwas älteren Jahrgänge, die haben nämlich auch ihre Vorteile, z.B. haben die nicht mehr ganz so viele Hummeln im Popo und schmeißen auch nicht so viel runter, sauber sind wir in der Regel auch schon ;-)

Dem Tierheim-Team wünschen mein Frauchen und ich einen guten Rutsch und für 2012 das allerbeste.

Euer Vicor *mauz*

PS: Anbei noch ein aktuelles Bildchen, wurde da grad beim Mittagsschlaf in meiner Lieblingshängematte gestört *gäääääääähn*, schau sonst nicht so aus "der Wäsche" ;-)

 

Fieps quietsch pieps,

liebe Grüße aus der neuen Heimat. Es gefällt uns hier sehr gut, die Verpflegung ist außerordentlich schmackhaft und wir haben uns mit zwei super kuscheligen Degudamen angefreundet. Mit denen haben wir viel Spaß und machen eine Menge Unsinn. =)

Wir hoffen dass es euch gut geht. Seid ihr noch alle im Tierschutzheim?

Wir haben euch schon ziemlich vermisst in der ersten Zeit, aber jetzt sind wir sehr glücklich hier und haben uns entschlossen noch ganz lange zu bleiben.

Viele liebe Grüße,     Veilchen und Nelke

Hallo, mein Name ist Brad Pit und ich bin eine Farbratte. Am 25. Januar 2011 habe ich das Tierschutzheim Konstanz verlassen und bin in eine Ratten-WG gezogen. Als einziger Mann der nun mittlerweile vierköpfigen WG fühle ich mich sehr wohl. Bereits nach vier Tagen haben wir uns alle liebengelernt. Vorallem in die kleine, süße und ehemalig schüchterne "Weedy" habe ich mich besonders verliebt. Wir machen alles gemeinsam: Tägliche Ausflüge durch das Wohnzimmer, Gemeinsamer Besuch der Futterstation, bis hin zur gegenseitigen Körperpflege, uvm.

Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter des Tierschutzheim´s Konstanz, dafür, dass Ihr mich ohne zu zögern eine längere Zeit aufgenommen, gefüttert, umsorgt und weitervermittelt habt....

Dear Prad Pit - Der Glückliche 

PS:  in wenigen Tagen bekomme ich drei weitere Mitbewohnerinnen   :-)

 

Hallo Felix, hallo Pink Floyd,

Wollte euch eigentlich noch tschüß sagen, aber irgendwie ging das alles so schnell. Ein Dosenöffner hat mich in eine Kiste gesperrt und es hat mächtig geschaukelt. Lauter neue Stimmen und Gerüche. Plötzlich ging der Deckel der Kiste auf und zwei völlig neue Dosenöffner haben mich angeglotzt. Erst mal raus und unters Sofa. Sollen doch glotzen. Habe die dann erst mal auf die Folter gespannt und eine Stunde warten lassen. Immer haben die blöd unters Sofa geglotzt und Miau oder sowas gerufen. Schön blöd. Dann war auf einmal Ruhe und keiner hat nach mir geguckt. Ok, dachte ich, schau ich mal nach was die so machen. Die haben geglotzt, ich hab geglotzt und weil sich immer noch niemand um mich gekümmert hat, bin ich halt mal in die Bar, was trinken. Ein leckerer Snack stand auch schon bereit. Wo ist denn hier die Toilette ?

Na ja, stand eigentlich vor meiner Nase, denken wohl ich find hier nichts. Einer wollte mich antatschen, nichts da, erst mal wieder unters Sofa. Wenn man da aber so unter einem Sofa sitzt, wird’s einem schon schnell langweilig und so bin ich dann halt wieder nach den beiden schauen gegangen, vielleicht sind die ganz in Ordnung. Mal ganz nah ran und sehen was die machen. Antatschen, aber eigentlich ganz nett. Geben sich Mühe die zwei. Hab dann mal die ganze Gegend abgeklappert, ganz schön groß und viel Platz zum Verstecken. Katzengott sei Dank keine Mitesser. Da kann ich die beiden ganz nach meinem Geschmack erziehen. 

Nach dem vielen rumgelatsche hatte ich dann doch Lust auf einen Streicheltest. Mal aufs Sofa und zwischen die beiden reinquetschen, dann können die doch nicht mehr anders. Ok. muss zugeben, war ganz nett der erste Abend. Hab mich dann in Pose gesetzt und auch das hat geklappt. Werde euch das Foto gleich mitschicken.

Grüßt bitte alle Dosenöffner die mich kennen und ich melde mich mal wieder.

Magdalena

Hallo Ihr Lieben vom Tierheim,

Könnt Ihr Euch noch an mich erinnern? Vor gut einem Jahr bin ich bei Euch ausgezogen. Damals war ich sehr schüchtern und meine neue Familie hatte sich auf eine ziemlich komplizierte Mieze eingestellt. Ja und dann habe ich das gemacht, was wir Katzen am liebsten tun, alle überrascht. Ich war zwar am Anfang schon sehr schreckhaft und auch heute bin ich das noch ein bisschen, aber ansonsten bin ich eine eher unkomplizierte Mieze. Gut, die Tierärztin habe ich mit meinem Knurren(!) schon ein bisschen beeindruckt, aber bei zwei Spritzen und einem Chip kann man das - glaube ich  - verstehen. Ansonsten tue ich einfach das, was wir Miezen am liebsten tun: Kuscheln, fressen, meine Familie um die Pfote wickeln und außerdem so komische Dinge wie Löcher in den Schnee auf dem Balkon graben, unsichtbare Wesen im Wasser der Pflanzenuntersetzer jagen und in (oder neben) die Badewanne pinkeln. Auch ein eigens im Bad aufgestelltes Klo hat daran nichts geändert. Aber schließlich hat jeder irgendwo eine Macke und meine Familie hat mich einfach viel zu gerne, um mir deswegen ernsthaft böse zu sein. Dafür kann ich mich auch beim Kuscheln so fest anschmiegen und so intensiv schnurren, dass man das Gefühl bekommt, dass ich mich irgendwann auflöse und in ein „Einziges Großes Transzendentes Schnurren“ verwandle. Jede Art von Arbeitsstress ist da sofort vergessen.  Also Ihr seht schon, meine Familie würde mich niemals freiwillig wieder hergeben und auch ich würde hier freiwillig nicht wieder ausziehen.

Euch wünsche ich Frohe Weihnachten und ein Gutes Jahr 2011

Shakira

 

Hallo Tierheimteam

also wie die neue Futterverteilerin schon geschrieben hat, bin ich in meinem neuen Domizil gut angekommen. Es ist auch ganz gemütlich und die Mitbewohner sind okay. Am Anfang wusste ich gar nicht recht, wie mir geschieht, da kam ganz plötzlich ein schwarzes Etwas aus nem Haus geschossen und wollte auf meinem Rücken Huckepack spielen...ts, das hab ich mir natürlich nicht gefallen gelassen und hab ordentlich gequiekt. Zum Glück konnte ich mich erstmal in die Burg zurückziehen und von dort die Lage peilen. Ziemlich schnell kam dann auch eine braun-weiße Zicke an und wollte sich mit mir streiten. Sicherheitshalber bin ich erst mal weg gerannt. Aber als sie dann doch zu aufdringlich wurde, hab ich ihr ordentlich paar über gezogen und dann war erst mal Ruhe. Naja, sie versucht immer wider Streit anzufangen, aber Mohrle hilft mir manchmal und rennt dann gurrend hin und her und will Huckepack spielen. Die dritte Mitbewohnerin Bella ist eigentlich ganz nett, zumindest hat die noch nicht versucht mich zu jagen. Alles in allem gefällts mir, die Verpflegung ist zufriedenstellend und ich kann ordentlich herum rennen. Dem Zweibein trau ich noch nicht so recht über den Weg, mal abwarten, was die von mir so will. Ich hab schon gemerkt, dass die anderen drei immer zu ihr hin laufen, wenn sie ins Wohnzimmer kommt...ich schau mir das erst mal noch aus sicherer Entfernung an.

Ich hab mich noch ein bissl fotografieren lassen, damit ihr mich nicht so schnell vergesst.

Bis bald eure Monchichi

 

Hallo an Alle,

ganz bestimmt kennt Ihr mich noch, ich bin’s, Pino, der kleine, freche Pinscher-Mischling, der endlich sein neues zu Hause gefunden hat. Ich wollte Euch nur mitteilen, dass es mir prima geht bei meiner neuen Familie und meinem, neuen Freund Rocky, der mich ganz herzlich in seinem Reich aufgenommen hat. Er ist wie ein großer Bruder zu mir. 

Angefangen hat alles Mitte November 2010, als sich Herrchen und Frauchen plötzlich für mich interessiert haben und von da an, täglich mit mir spazieren gingen. Das Vertrauen entstand schon am ersten Gassi-Tag und wuchs täglich weiter. Als dann nach 2-3 Wochen Gassi gehen, mein neuer Kamerad „Rocky“ mit dazu kam, fand ich das ganz toll. Nach einigen Tagesausflügen bei meiner neuen Familie war ich dann am 13.12.2010 oberglücklich, als ich in meinem neuen zu Hause bleiben durfte. Von da an habe ich in der kurzen Zeit schon so einiges erlebt. Nach kurzer Eingewöhnungsphase in meinem neuen Heim, bin ich gleich mit in den Urlaub gefahren, wo ich auf einem riesengroßen Grundstück mit meinem Freund Rocky und anderen Kameraden ohne blöde Leine rumtoben konnte. Wieder in Konstanz zurück, gefiel mir das Schneewetter gar nicht, aber Rocky muntert mich zu den täglichen Spaziergängen auf und ich gewöhne mich daran, ausserdem wird es ja bald auch wieder wärmer. Ansonsten habe ich mich auch schon in meinem Verhalten gebessert. Immerhin kann ich schon einige Zeit alleine mit Rocky zu Hause bleiben, ohne zu randalieren, lasse mir die Pfoten putzen und bin auch gegenüber Fremden schon ein kleines bißchen freundlicher geworden. Alles in Einem : Mir geht es richtig gut und ich bin oberglücklich bei meiner neuen Familie und Rocky. Trotz allem möchte ich mich bei allen Tierpflegern vom Tierheim Konstanz bedanken, dass sie mich so gut behütet haben und den richtigen Moment für die Vermittlung in mein neues zu Hause gefunden haben.

Viele liebe Grüße an Alle, Euer Pino

 

Alles wird gut Secco!!!!

Es war im März 2009. Für viele ist eine Reise an den Bodensee ein Trip, auf dem man sich lange freut, der Urlaub bedeutet und auf dem man sich erholt. Dies galt keinesfalls für einen Mischlingshund namens Secco. Er kam als Übereignungstier von einem Tierschutzheim ins andere. Eine Lösung, die eigentlich keine ist.

Doch in Konstanz fühlte sich der kleine Bello schnell wohl. Sicherlich auch deshalb, weil er mit seinem Platz in der Küche auch eines der besten Plätze im Tierschutzheim Konstanz bekam. Und mit Pino und anderen Hunden auch gleich gesellige Freunde fand, die sich ihm untergeordnet haben.

Secco war kein einfacher Hund. Nichts für Anfänger im Gassigehen. Männer waren immer seine größten Feinde. Doch es gab immer mehr Männer, denen er sich öffnete. Auch wenn er sich im Tierschutzheim scheinbar pudelwohl fühlte, die Pflegerinnen auf Trab hielt und seine Situation zeitweise sichtlich genoss, war doch immer das große Ziel, für ihn ein neues zu Hause zu finden. Auch wenn er sich scheinbar mit seiner Situation arrangiert hatte.

Gassigeher hatte er mittlerweile viele. Sogar solche, die sich nahezu ausschließlich für ihn interessierten. Er wickelte sie mit seinem Charme und seinem stürmischen Charakter regelrecht um den Finger. Allerdings blieb es immer nur beim Gassigehen. Es dauerte über ein Jahr, bis sich jemand wirklich ernsthaft für den quirligen Mischling interessierte.

Und es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Auch wenn die Tierschutzheimleiterin für Secco ein gutes Wort einlegte, es bahnte sich endlich eine Lösung und somit ein Abschied aus dem Tierschutzheim an. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungsphase mit regelmäßigen mehrstündigen Besuchen bei der neuen Familie musste Secco nur noch ein paar Tage überstehen, weil die neuen Besitzer noch einmal in Urlaub fuhren.

Diese waren sehr schwer, denn es hatte für ihn wohl den Anschein, als ob die Riesenchance, endlich aus dem Tierschutzheim raus zu kommen und mal auf einem Sofa zu kuscheln, vorbei sei. Es war sogar so schlimm, dass er noch nicht einmal seine heiß geliebten Leckerlis gefressen hat.

Doch er wusste nicht, was alle anderen wussten: Gut eine Woche später wachte er zum letzten Mal im Tierschutzheim Konstanz auf. Es war der 18. Mai 2010. Plötzlich stand das neue Herrchen doch wieder vor dem Zaun. Und dieses Mal sollte es ein Wiedersehen auf immer sein, denn das Herrchen war gekommen, um Secco in sein neues zu Hause abzuholen. Auch wenn Secco in der Zwischenzeit allen im Tierschutzheim sehr ans Herz gewachsen war – die Freude über das neue zu Hause überwog. Und einmal mehr gilt: Alles wird gut!

Einer Deiner Fans und Gassigänger

 

 

 

 

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